Ergebnisse

Industrie 4.0 auf dem Weg in die Praxis

In zahlreichen Projekten arbeitet das Fraunhofer IML aktuell an Industrie 4.0-Lösungen. Um der Vision von einer ganzheitlichen Vernetzung immer näher zu kommen, entwickeln wir cyberphysische Systeme, dezentral und autonom organisierte Prozesse, Internet der Dinge-Technologien und zukunftsfähige IT-Lösungen. Hier hält die Digitalisierung Einzug in die Logistik und Industrie 4.0 nimmt Form an. Schauen Sie sich an, was heute schon möglich ist!

Ergebnisse#

inBin - Der intelligente Behälter

Der erste wirklich intelligente Behälter kommuniziert mit Menschen und Maschinen, trifft eigenständig Entscheidungen, überwacht seine Umgebungsbedingungen und steuert Logistikprozesse. Die Trennung von Güterinformationen und realen Gütern ist nun aufgehoben - und der Traum vom Internet der dinge wird wahr.

RackRacer - ein automatisches Shuttlelager ohne Lift

Das neue kletternde Shuttle bewegt sich selbstständig horizontal und diagonal im Regal – ohne Lift oder zusätzliche Schienen. Dabei helfen ihm so genannte Raupenelemente, die sich im Regal auf einzelnen Auflagepunkten abstützen. Die Shuttle sind somit in der Lage Ein-/Auslagervorgänge an jeder Position in einem Regal selbstständig durchzuführen.

Hub2Move - Hub der Zukunft

Das Projekt Hub2Move, ein Verbundprojekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, folgt dem Leitbild eines beweglichen Lagers. Der Hub der Zukunft – ein umzugsfähiges Umschlagszentrum – soll sich daher einfach an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Handhabungs-, Förder- und Lagertechnik im Hub sollen in wenigen Tagen an neue Anforderungen anpassbar sein, ein kompletter Hub auch an einem neuen Standort innerhalb weniger Wochen lauffähig werden.

Coaster - Mensch Maschine Schnittstelle - Production Pad

Mit dem »Coaster« haben wir auf der LogiMAT 2014 die erste industrietaugliche und gleichzeitig kostengünstige Mensch-Maschine-Schnittstelle für Industrie 4.0 vorgestellt. Neben der Steuerung von Flurförderzeugen, wie dem cubeXX von STILL, sowie der Abarbeitung von Kommissionieraufträgen, kann der Bediener mit dem »Bierdeckel« ganze Produktionsmaschinen ansteuern.

Zellulare Transportsysteme - Schwarmintelligenz für die Logistik

»Wenn die Dinge wissen wo sie hin sollen, können sie dort auf direktem Wege hingelangen.« Dieser einfache, aber revolutionäre Satz, verdeutlicht die Idee der Zellularen Transportsysteme als logische Konsequenz des »Internet der Dinge«.

iDisplay - das elektronische Etikett

Das mobile Managementsystem sorgt für einen transparenten Daten- und Informationsaustausch und löst manuelle – und daher aufwendige - Etikettenlösungen ab. Es wird direkt an eine zum Patent angemeldete Regalschiene angesteckt und übermittelt seine Position an das Warenwirtschaftssystem. Jede nachträgliche Positionsänderung oder Entfernung wird erkannt und an die App gemeldet sowie von dieser visualisiert.

InventAIRy - Identifikation mit autonomen Flugrobotern

Das System wird durch die verwendete Sensorik in die Lage versetzt, die Umgebung selbstständig wahrzunehmen und zu analysieren, um darauf basierend durch ein Lager zu navigieren, logistische Objekte zu erfassen und eine Inventur durchzuführen. Des Weiteren werden die gesammelten Informationen über intelligente Schnittstellen und Dienste an Drittsysteme (z.B. Warehouse-Management-Systeme) übertragen. Dies ermöglicht die unmittelbare Weitergabe ausgewählter kontextbezogener Informationen.

SmARPro

Der Mangel an Kommunikation zwischen Steuerungslogik, den Maschinen und den Bedienern von Produktionsanlagen und Logistiksystemen gehört zu einem der Hauptprobleme in der heutigen vernetzten Produktion. Das Projekt SmARPro (SmARt Assistance for Humans in Production) als Beitrag zum Zukunftsprojekt Industrie 4.0 schafft durch die Nutzung der SmARPro Plattform die Möglichkeit zur standardisierten Erfassung und Aufarbeitung von Betriebsdaten.

E3 - Produktion Fraunhofer Leitprojekt

E³-Produktion heißt: über eine ganzheitliche Betrachtung der Ebenen Prozess, Prozesskette, Fabrik und Fabrikumfeld Synergieeffekte untersuchen und in Lösungen für die Praxis überführen. Neben der Energie- und Ressourceneinsparung gehören hierzu insbesondere Lösungskonzepte für eine Emissionsneutrale Fabrik sowie eine Neubetrachtung der Einbindung des Menschen in die Fertigung.

DyCoNet - grenzenlose Vernetzung von Luftfrachtcontainern

Jährlich werden Tonnen frischer Lebensmittel per Luftfracht über den Globus verteilt. Das stellt immer höhere Anforderungen an logistische Prozesse. Darum testet DyCoNet die grenzenlose Vernetzung von Luftfrachtcontainern mittel überall erreichbarer Technologien wie GSM/GPS - Ziele sind eine umfassende Verfügbarkeit von Logsitikdaten und ein autonomer Materialfluss.

IoT-A Internet of things Architecture

Ein globales Netzwerk von intelligenten Geräten und Gegenständen, die untereinander und mit ihrer Umwelt kommunizieren – Forschung rund um das Internet der Dinge ist allgegenwärtig. Das Projekt IoT-A erstellt dafür ein architektonisches Rererenzmodell und legt eine Reihe an Schlüsselbausteinen fest, um weg von Insellösungen hin zu einem gemeinsamen Rahmen für das Internet der Dinge zu gelangen.

smaRTI - smart reusable transport items

Der intelligente Materialfluss - smaRTI zielt auf die Entwicklung eines branchen- und Supply-Chain-übergreifenden Ansatzes für einen intelligenten Materialfluss ab. Nach dem Konzept des „Internet der Dinge“ suchen sich die Objekte dabei selbst ihren Weg durch das logistische Netzwerk.